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Chaos und Respekt
Damen – TV Todtnau 23:27
Chaos und Respekt – das wäre ein guter Titel für den Bericht vom ersten Saisonspiel unserer Damen. Das Chaos begann so gegen halb drei als Pipi aus Frankfurt eine verzweifelte SMS losschickte, dass sie dort nicht rechtszeitig loskommen würde. Also Mone informieren, die auf der Gewerbeschau in Kappel noch ihren eigenen Stand betreute, dass sie heute die Freude haben würde, im Tor zu spielen. Da die erhoffte Verstärkung aus der Jugend ebenfalls ausblieb, hatte Stefan bei seinem Debut als neuer Damentrainer viel Platz auf der Bank und musste sich nicht ums Auswechseln kümmern. Der Gegner aus Todtnau dagegen konnte auf 12 Spielerinnen zurückgreifen, darunter auch einige A-Jugendliche. Folglich begann er auch mit einer recht offensive 4-2 Abwehr, die uns aber nicht wirklich vor Probleme stellte. Die freien Räume am Kreis konnten genutzt werden und das Spiel wogte bis zum 7:7 hin und her. Jana, unser Neuzugang von der HSG Freiburg, konnte sich auf Linksaußen auch gleich in die Liste der Torschützen eintragen. Erst als Todtnau Mitte der ersten Halbzeit auf eine defensivere 5:1 Variante umstellte und sich bei uns erste Konzentrationsfehler einstellten, konnte der Gegner sich einen 10:13 Halbzeitvorsprung erarbeiten. In der Halbzeitpause ging Stefan ein gewisses Risiko ein und lies Saskia Mone im Tor ablösen. Obwohl Mone zu Beginn der zweiten Halbzeit 2 Treffer erzielte, brachte die Umstellung zu viel Unruhe in die Mannschaft, so dass bereits nach zehn Minuten eine Auszeit her musste. Ein paar deutliche Worte und der erneute Torwartwechsel waren notwendig, um mit dem nötigen Biss den bis dahin angesammelten 8 Tore Rückstand wieder abzubauen. Also wechselte Mone ins Tor zurück, wo sie wie in der ersten Halbzeit ihre Sache sehr gute machte und zwei der insgesamt drei Siebenmeter abwehren konnte. Nachdem man vom 13:21 sich auf 17:21 heran kämpfen konnte, versuchte der Gegner seinerseits mit einer Auszeit uns den Schwung zu nehmen. Doch in dieser besten Phase des Spiels ließen wir uns nicht stoppen und mit Katrins Toren, Pässen an den Kreis und Tempogegenstößen stand es wieder 21:23. Doch dieser verflixte zwei Tore Rückstand wollte einfach nicht weniger werden und obwohl drei Minuten vor Schluss bei 23:25 und eigenem Ballbesitz immer noch alles drin war, gab es leider zwei Ballverluste zum endgültigen Ergebnis (23:27). Das war wohl den fehlenden Auswechselspielern und der kräftezehrenden Aufholjagd geschuldet. Aber den Respekt des Gegners und der Zuschauer haben wir uns auf jeden Fall verdient. Chapeau, Mädels.
Es spielten: Ramona Schweizer 2, Andrea Bernauer 3, Saskia Damerau 6, Daniela Senn, Katrin Edelmann 9/1, Jana Müller 3, Steffi Moser