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Revanche geglückt
Müllheim /Neuenburg 3 - Herren II 18:20
Nach der unglücklichen Niederlage am vorigen Wochenende war die Mannschaft der Herren 2 voller Tatenkraft, das Rückspiel für sich zu entscheiden. Während der Woche hatte man versucht, die Fehler aus dem Hinspiel auszumerzen. Man trat jedoch mit einer anderen Elf auf: Henry Sander, Sepp Marquart und Floh Hermann mussten aufgrund von Krankheit passen sowie waren Hans-Peter Gäng und Peter Hagemann aus beruflichen Gründen nicht anwesend. Dafür rückte der wiedergenesene Vincent Gremmelsbacher in die Mannschaft, um wieder Spielpraxis für die erste Mannschaft zu sammeln. Außerdem hatte sich die Taktikfüchse Icke und Theisy bei nächtlichen Streifzügen durch den Freiburger Stadtwald neue Optionen für die Mannschaft ausgedacht. Man begann wie gewohnt: Beide Abwehren standen sicher und ließen nur wenige Tore zu. Somit stand es nach 10 Minuten nur 3:3. Auf Seite der Müllheimer waren wieder nur Einzelaktionen erkennbar, die jedoch gegen eine zu fair spielende Abwehr der Dreisamfüchse auf fruchtbare Erde trafen. Auf der anderen Seite vergab man zu viele klare Torchancen. Mit der Hereinnahme der Jungen Wilden, welche die Nummer 69 der Müllheimer kurz nahmen und im Angriff furchtlos, jedoch unsicher Handball spielten, begab sich die SG Dreisam in die Rolle der spielführenden Mannschaft. Somit begab man sich beim Spielstand von 7:8 in die Kabine. Dort fand das Trainerteam Schäfer/Haller klare Worte für die erste Halbzeit, und man roch den Braten, dem Tabellenführer eine schmerzliche Niederlage zuzufügen. Man kam wach aus der Kabine und konnte somit in den ersten 10 Minuten spielentscheidende Akzente setzen. Dabei trugen sich vor allem die jungen Spieler mit herausragenden Aktionen in die Torschützenliste ein und man konnte sich mit 8:12 absetzen. Im weiteren Spielverlauf gelang es der nun mit sowohl jungen als auch mit erfahrenen Akteuren gespickten Sieben, sich mit Tempospiel und starker Abwehrarbeit diesen Abstand zu sichern. Das Spiel wogte hin und her, indem die Müllheimer immer wieder auf 2 Tore verkürzten, jedoch behielten die Dreisamtiger die Oberhand im Spiel. Somit gelang es, in der 52. MInute auf 15:20 wegzuziehen. Die letzten Minuten war noch einmal geprägt von Unsicherheiten auf der Seite der Freiburger, jedoch entschied man das Spiel überglücklich und verdient mit 18:20 für sich. Die einzigen Wermutstropfen blieben die schlechte Chancenverwertung, vor allem Ende der 2. Halbzeit, und ein Dreisamtiger, der nach 6 Tempogegenstößen, welche er an den Torwart vergab, fast an sich selbst verzweifelte und sich selbst nach dem Spiel denunzierte. Man munkelt, er wolle nun ein Dreisamkätzchen werden und mit dem Berliner Trainerfuchs versuchen, weiter den Dreisamtigern das Beißen zu lehren. Fortsetzung folgt. Spielfilm: 3:3, 5:5, 7:8, 8:12, 12:13, 12:18; 15:20; 18:20 Es spielten für die SG FT 1844 Freiburg/ SV Kappel: Daniel Jaquemar (Tor), Peter Basler (Tor), Martin Hurst 6, Vincent Gremmelsbacher 6, Benjamin Book 2/1, Mateo Gremmelsbacher 2, Kien-Binh Pham 2, Tonio Ihling 1, Yannick Richter 1, Mathias Haller, Marcel Schäfer, Constantin Hähnel, Georg Schillinger ( Tonio Ihling )